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Fusion für Bayerns Sparkassen undenkbar

- München - Die 82 selbstständigen Sparkassen in Bayern denken nicht einmal daran, mit anderen Banken außerhalb des wettbewerbsneutralen Bereiches zusammenzuarbeiten. "Es ist undenkbar, dass eine bayerische Sparkasse in eine solche Schieflage kommt, dass sie privatisiert werden müsste", sagte Siegfried Naser, Präsident des Sparkassenverbandes Bayern.

"Unser Geschäftsmodell ist elementar auf das Firmenkundengeschäft vor Ort und auf das Massengeschäft gerichtet", so der Sparkassen-Präsident. Die Sparkassen fingen den Rückzug der Großbanken aus dem Kreditgeschäft mit kleineren und mittleren Betrieben auf. Dies könne aber nicht bedeuten, dass sie jeden Kreditwunsch erfüllten. Doch werde an der Steigerung neu vergebener Kredite auf 5,86 Milliarden Euro (+ 11,3 %) deutlich, dass die Sparkassen auch in wirtschaftlich schwieriger Zeit die Unternehmen und Selbstständigen in Bayern finanzierten. Die Sparkassen zahlten 500 Millionen Euro ertragsabhängige Steuern (+ 129 %) und spendeten beziehungsweise stifteten 30 Millionen Euro.<BR><BR>Das Betriebsergebnis aller bayerischen Sparkassen zusammen stieg - ohne Entlassungen von Mitarbeitern - von rund 280 Millionen im Jahr 2002 auf knapp 338 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Die Bilanzsumme der 82 Institute ging leicht von 154,8 auf 153 Milliarden Euro zurück. "Wir, die bayerischen Sparkassen, sind mit dem Ergebnis zufrieden", so Naser. Die Zahl der Mitarbeiter nahm leicht auf 50 451 ab. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich von 68,8 % auf 66,7 % - für eine flächendeckend tätige Organisation mit mehr als 3000 Geschäftsstellen "eine große Leistung". Die Eigenkapitalrentabilität stieg von 6,78 auf 11,22 %.<BR><BR>"Wir glauben zum heutigen Zeitpunkt, zumindest die guten Ergebnisse von 2003 halten, wenn nicht leicht verbessern zu können", sagte Naser zu diesem Jahr.<BR>

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