Karlsruhe erlaubt G20-Protestcamp - aber stark eingeschränkt

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Auf seiner Sommerreise informiert sich Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel über Forschungsarbeiten verschiedener Unternehmen. 

Sommerreise

Gabriel: Forschung entscheidend für wirtschaftlichen Erfolg

Jena - Auf seiner Sommerreise besucht Sigmar Gabriel Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. In Heidenau hat er auch das Flüchtlingsheim besucht. 

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) dringt darauf, die Forschungsförderung in Deutschland weiter zu verstärken. "Jeder Euro in Forschung und Entwicklung ist gut investiert", sagte Gabriel am Dienstag im thüringischen Jena. Besonders in Spitzenforschungseinrichtungen sei "jeder Euro gut angelegt", hob der Minister nach einem Besuch des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik in Jena hervor.

Gabriel hatte sich dort unter anderem über innovative Lösungen für eine bessere Mensch-Maschine-Kommunikation, zur Verarbeitung von 3D-Daten etwa für autonomes Fahren, neuartige LED-Projektoren und Datenbrillen sowie zur Steuerung von Montagerobotern informiert. Er lobte anschließend die "extrem erfolgreiche Arbeit zwischen Forschung und Anwendung", die hier geleistet werde.

Kurzfristiger Besuch in Heidenau

Gabriel besuchte im Rahmen seiner Sommerreise Unternehmen und Forschungseinrichtungen in den Bundesländern Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Am Montag hatte er sich in Dresden bei Infineon und dem Start-up SIListra über deren Arbeit informiert. Auch dabei ging es unter anderem um die Vernetzung universitärer Forschung mit konkreter, gewerblicher Anwendung. Für Dienstagnachmittag standen Besuche bei ThyssenKrupp in Schönebeck und der GastroFIB AG in Magdeburg auf dem Programm.

Überlagert wurde die Reise durch die Flüchtlingsproblematik. Nach den Krawallen vor einer Unterkunft für Asylbewerber im sächsischen Heidenau hatte Gabriel sein Programm kurzfristig geändert und in Heidenau Gespräche mit Kommunalpolitikern und Flüchtlingen sowie deren Betreuern geführt. Er forderte dort ein hartes Vorgehen gegen die Gewalttäter. Am Dienstag verurteilte der Vizekanzler und SPD-Chef auch den neuen mutmaßlichen Brandanschlag im brandenburgischen Nauen.

afp

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