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Galileo: Schub für die bayerische Wirtschaft

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- Berlin - Der Weg für Europas Weltraum-Navigationssystem Galileo ist frei. Die Weltraumorganisation ESA und Galileo Industries unterzeichneten den Vertrag über die ersten vier Satelliten. Die Vereinbarung umfasst mehr als eine Milliarde Euro.

Die Gesamtkosten für Europas Alternative zum US-Navigationssystem GPS wurden von ESA und EU auf 3,8 Milliarden Euro veranschlagt. Deutschland trägt mit 500 Millionen Euro den größten Anteil. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) begrüßte den Vertragsabschluss. "Galileo ist eines der wichtigsten europäischen Gemeinschaftsprojekte", sagte Tiefensee. Der Vorstandschef von Galileo Industries, Günter Stamerjohanns, sprach von einem "Meilenstein" für das Projekt. Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber (CSU) erwartet vom europäischen Satelliten-Projekt Galileo einen Schub für die bayerische Wirtschaft. So erhalte Bayern unter anderem den Auftrag für Elektronik und Steuerung sowie für die Kabelausrüstung des Systems der ersten vier Galileo-Satelliten. "Durch diese Auftragspakete werden Arbeitsplätze gesichert."

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