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Gas- und Energiepreise: Lindner stellt finanzielle Unterstützung für ärmere Haushalte in Aussicht

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Christian Lindner
Christian Lindner, Bundesvorsitzender der FDP und Bundesfinanzminister © Uli Deck / dpa

Finanzminister Christian Lindner (FDP) hat angesichts der hohen Gas- und Energiepreise finanzielle Hilfen für ärmere Haushalte in Aussicht gestellt.

Berlin - "Die hohen Gas- und Energiepreise belasten natürlich auch viele Familien", sagte Lindner am Donnerstag beim Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart. Langfristig sollten Haushalte über andere Maßnahmen entlastet werden, beispielsweise bei der EEG-Umlage und mit dem Klimageld. "Aber wir müssen auch kurzfristig handeln", sagte Lindner.

Die Bundesregierung prüfe deshalb Maßnahmen, mit denen Menschen geholfen werden könne, die einen überproportionalen Anteil ihres verfügbaren Einkommens beispielsweise für die gestiegenen Heizkosten aufwenden müssten. "Ich sage zu, mit den Möglichkeiten, die ich habe, dass wir eine solche solidarische Unterstützung der Menschen, die besonders betroffen sind von den gestiegenen Kosten beim Heizen, dass wir die auch finanzieren werden", sagte Lindner.

Nach Angaben des Vergleichsportals Verivox vom Montag mussten Verbraucherinnen und Verbraucher bei Gas für den Zeitraum von September bis Dezember durchschnittlich 54 Prozent mehr zahlen als ein Jahr zuvor. Für Haushalte mit Ölheizung dürften die Preise demnach sogar um durchschnittlich 99 Prozent gestiegen sein, sich also fast verdoppelt haben.

Hauptursache des Preisanstiegs sind demnach die deutlich höheren Ölpreise auf den Weltmärkten, von denen teilweise auch die Gaspreise abhängen. Hinzu kommen in geringerem Ausmaß ein um etwa vier Prozent höherer durchschnittlicher Energieverbrauch sowie die zunehmende Wirkung der CO2-Bepreisung.

fho/cne/jm

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