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Gut gefüllte Gasspeicher sorgen für optimistischeren Blick auf den Winter

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Gasspeicher in Deutschland
Chef der Netzagentur spricht zwar nicht von Entwarnung, aber von Gelassenheit © IMAGO/Jochen Tack

Die Gasspeicher in Deutschland sind gut gefüllt: Das sorgt für einen optimistischen Blick der Bundesnetzagentur auf die Energieversorgung im kommenden Winter.

Hannover - Netzagenturchef Klaus Müller sagte am Dienstag bei einer Energie-Tagung in Hannover, es sei nicht zu erwarten, dass Deutschland keinen weiteren Kubikmeter Gas mehr bekomme. «Aber selbst dann hätten wir neun bis zehn Wochen, die wir uns alleine bei einem durchschnittlichen Gasverbrauch der Vorjahre versorgen können.» Weil ein deutscher Winter länger dauere als dieser Zeitraum, gebe es von ihm zwar «kein Signal der Entspannung oder Beruhigung», sagte Müller - «aber ein wenig mehr Gelassenheit als es zumindest im Sommer bei der Bundesnetzagentur gegeben hat».

Nach Angaben der Netzagentur sind die deutschen Gasspeicher derzeit zu 99,55 Prozent gefüllt. Auch der größte deutsche Speicher im niedersächsischen Rehden, der unter der Kontrolle einer Tochter des russischen Staatskonzerns Gazprom fast komplett leergelaufen war, hat demnach mittlerweile einen Füllstand von 94,46 Prozent erreicht. (dpa)

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