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Peter Gauweiler (CSU).

Gauweiler plädiert für Insolvenz Griechenlands

Passau - Der CSU-Bundestagsabgeordente Peter Gauweiler, einer der Klageführer gegen Griechenlandhilfe und Rettungsschirm vor dem Bundesverfassungsgericht, hält eine Insolvenz Griechenlands für sinnvoller als Rettungsmaßnahmen.

“Staatspleiten hat es immer wieder gegeben“, sagte Gauweiler der “Passauer Neuen Presse“ (Mittwochausgabe). Argentinien, Russland oder die Türkei hätten wieder gesunden könne, weil sie mithilfe des Internationalen Währungsfonds einen klaren Schnitt gezogen und sich zu einer Umschuldung durchgerungen haben.

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Zudem bedeute die Hilfe eine Aushöhlung des Wahlrechts, da der Bundestag seine Haushaltsautonomie aufgebe. Im ARD-“Nachtmagazin“ sagte Gauweiler, es gehe bei der Hilfe nicht um die Rettung Griechenlands, sondern um die Rettung von Banken, die sich in griechischen Schuldderivaten verspekuliert hätten.

dapd

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