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GDL: Streiks ab Montag trotz gerichtlichem Vorgehen der Bahn

Berlin/Frankfurt - Die Lokführer werden trotz des gerichtlichen Vorgehens der Bahn von Montag an streiken. "Die Streiks werden wie geplant beginnen", sagte der Vizevorsitzende der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur dpa in Frankfurt. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) will ab Montag, 0.00 Uhr, den Personen- und Güterverkehr der Bahn bundesweit bestreiken.

Die Deutsche Bahn will den Arbeitskampf gerichtlich verhindern und reichte am Freitag beim Arbeitsgericht Frankfurt einen Antrag auf Einstweilige Verfügung ein, wie Gerichtspräsident Jürgen Schuldt auf Anfrage sagte. Darüber soll am Montag um 10.00 Uhr verhandelt werden.

Weselsky betont, die Gewerkschaft werde ihren Arbeitskampf nicht während der Gerichtsverhandlung unterbrechen. Erst wenn das Arbeitsgericht "eine rechtsverbindliche Entscheidung" gegen die Streiks gefällt habe, werde die GDL sich daran halten.

Der Konzern bestätigte das juristische Vorgehen. Nachdem die Gespräche der drei Gewerkschaften gescheitert seien, sehe man keine andere Möglichkeit, die Streiks noch abzuwenden. "Im Interesse unserer Kunden müssen wir auch dieses letzte Mittel ausschöpfen", sagte Personalvorstand Margret Suckale.

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