Nach Funden von Listerien in Produkten

Gefährliche Bakterien: Wurst-Firma Sieber ruft alles zurück

Geretsried - Nach dem Fund von gesundheitsgefährdenden Bakterien hat die bayerische Fleischwarenfirma Sieber eine Rückrufaktion für ihre gesamte Ware gestartet.

„In einigen Einzelfällen wurden in Schinken- und Wurstprodukten unseres Unternehmens Listerien gefunden“, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Produkte seien aus dem Handel genommen worden. „Wir bitten die Verbraucher, die Produkte zu vernichten“, hieß es auf der Sieber-Internetseite. Von der Rückrufaktion sind mehr als 200 Produkte wie Aufschnitt, Leberkäse und Schinken sowie vegetarische Erzeugnisse betroffen.

Eine Ansteckung mit Listerien kann bei Kleinkindern und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem zu Durchfall und Fieber führen. Bei Gesunden verläuft die Listeriose genannte Krankheit hingegen meist harmlos. Das bayerische Verbraucherschutzministerium hatte bereits am Freitag vor dem Verzehr von Fleischwaren der Firma gewarnt und den Rückruf der Ware angeordnet.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Warren Buffett will viel Geld ausgeben
Omaha (dpa) - US-Staranleger Warren Buffett brennt auf große Firmenzukäufe. "Eine oder mehrere gewaltige Akquisitionen" seien nötig, um die Gewinne seiner …
Warren Buffett will viel Geld ausgeben
Erste Lebensversicherer ändern Kunden-Infos
Unvollständige oder unverständliche Angaben über den Wert einer Lebensversicherungen sollen von Sommer an der Vergangenheit angehören. Einige Assekuranzen setzen jetzt …
Erste Lebensversicherer ändern Kunden-Infos
Fachkräftemangel: Mittelstand hofft auf Flüchtlinge
Trotz Problemen mit der Sprache und fehlender Qualifikationen: Immer mehr mittelständische Betriebe beschäftigen laut einer Befragung Flüchtlinge.
Fachkräftemangel: Mittelstand hofft auf Flüchtlinge
Geplanter Börsengang: Mit diesen Millionen-Einnahmen kalkuliert Dropbox
Der Online-Speicherdienst Dropbox will 500 Millionen Dollar (407 Mio Euro) mit seinem geplanten Börsengang einnehmen.
Geplanter Börsengang: Mit diesen Millionen-Einnahmen kalkuliert Dropbox

Kommentare