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McDonald's bezieht seine Semmeln von Lieken.

Jeden Tag eine Million Buns

Geheimnis um McDonald's-Brötchen gelüftet

München - Der Backwarenhersteller Lieken stellt jeden Tag gut eine Millionen Brötchen für McDonald's her. In diesem Zusammenhang hat das Unternehmen ein Geheimnis gelüftet. 

"Willkommen bei McDonald's, Ihre Bestellung bitte", klingt es uns in den Ohren. Dann zählt's: Auf Bewährtes wie den Big Mac setzen oder einmal etwas Neues, vielleicht exotisches ausprobieren? Doch ganz gleich, für was man sich am Ende entscheidet, eines bleibt immer gleich: Die sogenannten Burger-Buns, also die Semmeln. Sie kommen bereits seit dem Jahr 1975 vom Backwarenhersteller Lieken.

McDonald's stellt das amerikanische Unternehmen auf der eigenen Internetseite vor: "Lieken hat die Herstellung der Buns zwar nicht erfunden, hat aber die Technologie und das Know-how dafür vor vielen Jahren aus Amerika nach Deutschland geholt", heißt es dort. 

Jeden Tag stellt der Backwarenhersteller eine gute Millionen Buns her. "Mit der Jahresproduktion könnte man aneinandergereiht einmal die Erde umrunden", erklärt Margit Pekruhn, Business Development Manager von Lieken. 

Und McDonald's Deutschland will seine Zutaten so nah wie möglich einkaufen. So stamme der Weizen in 2015 zu 98 % aus zertifiziertem Anbau in Bayern und Thüringen. Gemahlen wird er in der Willa-Mühle im niederbayerischen Johanniskirchen.

Die wichtigste Zutat ist dabei offenbar das Mehl: "Bei der Produktion der Buns wird für die Herstellung ausschließlich Weizen höchster Qualitätsstufe, so genannter Elite Weizen, verwendet." Es ist für den Milliarden-Konzern das Geheimnis, weshalb die Brote "nach dem Backen die richtige Konsistenz haben und nicht brechen, bröseln oder durchweichen." Auf einem Bun für den Big Mac sind übrigens rund 400 Sesamkörnchen.

Na dann, die nächste Bestellung bitte.

mke

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