Verantwortliche stehen vor Rätsel

Geisterflieger: Drei Air-Berlin-Maschinen stehen am Flughafen: Keiner weiß, wem sie gehören

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Am Flughafen stehen drei Maschinen von Air Berlin: Doch wem gehört sie? Auch auf Nachfrage bei den Verantwortlichen gibt es keine Klarheit. Das Rätsel bleibt ungelöst. 

Zürich - Eigentlich hat Air Berlin den Betrieb eingestellt (wir berichteten). Nun tauchen drei verwaiste Maschinen der Airline am Flughafen Zürich auf, wie blick.ch berichtet. Seit Wochen stünden die Airbusse am Flughafen in der Schweiz. Vom Besitzer fehlt derzeit jede Spur.

Die entscheidende Frage: Wem gehören die Air-Busse? Niemand hat darauf eine Antwort. „Im Bereich der Werften stehen seit einigen Wochen drei Flieger von Air Berlin“, sagte Flughafen-Sprecherin Sonja Zöchling der Schweizer Zeitung. Dem Bericht zufolge handelt es sich um Airbus A320-200. 

Die Geisterflieger von Zürich geben den Verantwortlichen Rätsel auf. Es sei völlig unklar, wer für die Flugzeuge zuständig ist, so Zöchling. Air Berlin selbst kann den Fall vorerst nicht aufklären, auch Lufthansa, die einige Flieger übernahm, weiß nichts. „Ich habe keine Informationen, welcher der Leasinggeber mit den bei uns abgezogenen Fliegern was gemacht hat“, sagte Air-Berlin-Sprecher Ralf Kunkel zublick.ch. Der Fall bleibt vorerst ungeklärt - und irgendwie mysteriös...

EU-Kommission erlaubt Lufthansa Kauf von Air-Berlin-Tochter LGW 

Die EU-Kommission hat unterdessen der Lufthansa den Erwerb der Air-Berlin-Tochter LGW unter Auflagen erlaubt. Die Lufthansa habe ausreichende Zugeständnisse gemacht, sodass der Kauf nur begrenzte Auswirkungen auf den Wettbewerb habe, erklärte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Donnerstag zur Begründung. Air Berlin hatte Mitte August Insolvenz angemeldet, weitere Teile der Airline übernimmt Easyjet.

Rubriklistenbild: © Screenshot vidmoon (Symbolbild)

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