Tote und Verletzte in den USA: Zug stürzt auf Autobahn

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Geldanlage: Aktie wieder beliebter

- Frankfurt/Main - Deutsche Anleger haben die lange verschmähte Aktie wiederentdeckt: Die Zahl der Aktionäre ist im vergangenen Jahr erstmals seit dem Höchststand von 2001 wieder nach oben geklettert. Insgesamt besaßen 10,8 Millionen Bundesbürger Aktien oder Anteile an Aktienfonds, teilte das Deutsche Aktieninstitut in Frankfurt mit. Das waren 300.000 oder drei Prozent mehr als im Vorjahr. Der Anteil der direkten und indirekten Aktionäre an der Bevölkerung über 14 Jahre erreichte damit knapp 17 Prozent, lag aber in den neuen Bundesländern deutlich niedriger.

Damit hat sich die Gesamtzahl der Aktienfreunde seit 1997, dem ersten Jahr der statistischen Erhebung, fast verdoppelt. Zum Ende des vergangenen Jahrzehnts stieg das Interesse an Aktien sprunghaft an 2001 gab es sogar 12,9 Millionen Aktionäre - war dann aber nach dem Zusammenbruch des Internet-Booms über drei Jahre in Folge rückläufig. Auch in den ersten sechs Monaten 2005 hielten sich Privatanleger zumindest beim Kauf von einzelnen Aktien noch zurück. "Die steigenden Kurse im zweiten Halbjahr haben die Anleger dann verstärkt zur Direktanlage motiviert", erläuterte DAI-Leiter Rüdiger von Rosen.

Die Zahl der direkten Aktionäre nahm 2005 um 133.000 auf 4,7 Millionen zu, die der Anleger, die in Aktienfonds investiert haben, wuchs um 212 000 auf 8,1 Millionen. In den alten Bundesländern besaßen 18 Prozent der Bevölkerung mindestens eine der beiden Anlageformen, im Osten des Landes jedoch nur elf Prozent. Dies sei "eine Besorgnis erregend niedrige Aktienakzeptanz", sagte von Rosen. Deutschland belegt im internationalen Vergleich ohnehin eher einen der hinteren Plätze: So besitzen in Australien rund 55 Prozent der Bevölkerung Aktien- oder Aktienfonds, in Dänemark sind es über 30 Prozent.

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