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Giesecke & Devrient

Münchner Gelddrucker streicht 950 Stellen

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München - Der Münchner Gelddrucker Giesecke & Devrient (G&D) baut weltweit 950 Stellen ab – 630 davon am Hauptsitz in München.

Im kommenden Jahr stellt das Familienunternehmen Giesecke & Devrient den Banknotendruck in München ein. Das teilte das Familienunternehmen am Donnerstag der Belegschaft bei einer Mitarbeiterversammlung mit. Bis Ende 2016 werden auch das Dienstleistungszentrum und die Produktion von Banknotensicherheits-Systemen geschlossen, die Verwaltung wird verkleinert.

Es sei ein schmerzhafter, aber dringend nötiger Schritt, sagte Walter Schlebusch, Vorsitzender der Geschäftsführung. Bis Ende 2016 sollen so 100 Millionen Euro eingespart werden. Eine Radikalkur, die dem scharfen Wettbewerb in der Branche geschuldet ist. Vom Personalabbau in München profitiert der Standtort Louisenthal am Tegernsee.

Der Stellenabbau ruft auch Bayerns Ministerin Ilse Aigner auf den Plan.

G&D-Chef Walter Schlebusch habe sie persönlich über die Pläne informiert, erklärte die Ministerin. „Ich bedauere diese Entscheidung persönlich sehr. Auch wenn die Gründe unternehmerisch gerechtfertigt sein mögen, so stellt es für die betroffenen Mitarbeiter und ihre Familien einen schweren Schicksalsschlag dar.“ Sie habe deshalb darauf gedrungen, die Maßnahmen so sozialverträglich wie möglich umzusetzen.

Die ganze Geschichte lesen Sie am Freitag im Münchner Merkur oder ab 24 Uhr im E-Paper.

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