BMW gelingt Trendwende auch bei Stammmarke

Absatz steigt: - München - Der Autobauer BMW hat nach einem schwachen Start ins Jahr jetzt auch bei seiner Stammmarke die Trendwende geschafft. Das teilte das Münchner Unternehmen mit.

Unter anderem dank der Einführung des neuen X5 und des neuen 3er-Coupes erreichte der Konzern bei der Marke BMW im Mai ein Absatzplus von 5,8 Prozent auf 108.488 ausgelieferte Fahrzeuge.

Zuletzt hatte BMW vor allem von hohen Zuwächsen bei der Kleinwagenmarke Mini profitiert, der Absatz der Stammmarke BMW stagnierte dagegen in den ersten vier Monaten.

Auch insgesamt konnte der BMW-Konzern seinen Absatz weiter steigern. Im Mai legten die Auslieferungen um sieben Prozent auf 128.408 verkaufte Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce zu. In den ersten fünf Monaten stieg der Absatz so um 2,1 Prozent auf 580.043 Auslieferungen. Vor allem im ersten Quartal hatte der erfolgsverwöhnte Autobauer wegen der bevorstehenden Modellwechsel und der Mehrwertsteuererhöhung mit rückläufigen Zahlen zu kämpfen gehabt.

"Trotz wichtiger Modellwechsel liegen wir bereits in den ersten fünf Monaten dieses Jahres über Vorjahr und vor allen relevanten Wettbewerbern", sagte BMW-Vorstandsmitglied Michael Ganal. "Wir werden in den nächsten Monaten das Absatzwachstum weiter beschleunigen und damit unsere Spitzenposition ausbauen." Im Gesamtjahr erwartet BMW neue Rekordwerte bei allen drei Marken und ein Konzern-Absatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich.

Großen Anteil am fortwährenden Aufwärtstrend bei BMW hatte auch im Mai der neue Mini. Hier wurde mit 19.864 ausgelieferten Wagen ein Umsatzplus von mehr als 14 Prozent erzielt. Bei Rolls-Royce wurden wie schon im Vorjahr 56 Phantom verkauft. Hingegen ging der Absatz von Motorrädern um 1,1 Prozent auf 12.289 zurück.

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