Gemischte US-Bilanz für deutsche Autofirmen

- New York - Die Bilanz der deutschen Autohersteller auf dem wichtigen US-Markt wies im Monat Juni Licht und Schatten auf.Dagegen gab es bei US-Branchenführer General Motors (GM) dank einer groß angelegten Rabattaktion eine wahre Verkaufsexplosion um 41 Prozent auf 558 092 Autos. Die amerikanische Daimler-Chrysler-Sparte Chrysler Group erhöhte ihren Absatz um fünf Prozent auf 220 032 Autos.

Chrysler will am 6. Juli dem Discount-Angebot von GM folgen und ebenfalls Autos zu Preisen anbieten, die die eigenen Mitarbeiter zahlen.

Ausgenommen davon ist die Marke Mercedes-Benz, die in den USA im Juni ein Absatzplus von 4 Prozent auf 18 242 Fahrzeuge erzielte.Der angeschlagene GM-Konzern konnte dank der Rabatte das beste Verkaufsergebnis seit 1986 aufweisen.

VW verkaufte im Juni deutlich weniger Fahrzeuge als im Jahr zuvor. Der Absatz ging um 16 Prozent auf 19 071 Fahrzeuge zurück, im ersten Halbjahr sank der Absatz sogar um 23,5 Prozent auf 96 704.Dagegen konnte Audi 3,8 Prozent mehr Autos verkaufen als im Vorjahr - vor allem dank Zunahme der Verkäufe der A6- und A8-Modelle von 6947 auf 7209 Fahrzeuge.BMW of North America lag mit seinen Marken BMW und Mini im ersten Halbjahr mit 144 843 verkauften Fahrzeugen um 0,8 Prozent über dem Vorjahresniveau, setzte im Juni jedoch 3,3 Prozent weniger Fahrzeuge ab als im Vorjahresmonat.

Porsche hat im Juni in seinem Hauptmarkt Nordamerika sieben Prozent weniger Autos verkauft als im Jahr zuvor. Der Absatz sank von insgesamt 2979 auf 2770 Fahrzeuge ab.

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