General Electric mit deutlichem Gewinnrückgang

- Fairfield - Der weltgrößte Mischkonzern General Electric Co. (GE) hat im dritten Quartal 2003 wegen des schwachen Kraftwerks- und Triebwerksgeschäfts einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht. Der Umsatz legte gegenüber der Vorjahresvergleichszeit nur geringfügig um zwei Prozent auf 33,4 Milliarden Dollar (28,5 Mrd Euro) zu.

  <P>Der Quartalsgewinn fiel zum Vorjahresquartal um elf Prozent auf 3,6 Milliarden Dollar oder 36 (Vorjahresvergleichs:41) Cent je Aktie. GE verdiente unter Ausklammerung von Sonderfaktoren im Juli-September-Abschnitt 40 (41) Cent je Aktie und hat damit die Wall-Street-Erwartungen erfüllt. Der Neunmonatsumsatz erhöhte sich um ein Prozent auf 97,2 Milliarden Dollar. Der Neunmonatsgewinn schrumpfte um fünf Prozent auf 10,4 Milliarden Dollar oder 1,04 (1,10) Dollar je Aktie.</P><P>GE erwartet im vierten Quartal einen Gewinn von 45 Cent bis 47 Cent je Aktie, 45 Prozent mehr als in der Vorjahresvergleichszeit, kündigte GE-Konzernchef Jeff Immelt an. Das Unternehmen will im Gesamtjahr 1,55 Dollar bis 1,57 Dollar je Aktie verdienen.</P><P>GE hatte auch den Kauf des britischen Medizinkonzerns Amersham Plc, einem Hersteller von Kontrastmitteln, für 9,5 Milliarden Dollar bekannt gegeben. Amersham wird den Umsatz der GE Medical Systems, dem weltgrößten Anbieter von Röntgengeräten und Computertomographen auf 13 Milliarden Dollar erhöhen. GE übernimmt auch die finnische medizintechnische Firma Instrumentarium für rund 2,6 Milliarden Dollar.</P><P>Der Mischkonzern GE verfügt über hunderte von Tochterfirmen. Immelt verwies darauf, dass acht von 13 Geschäftssparten doppelstellige Gewinnzuwachsraten verbucht hätten. Dazu zählten die Finanzsparte, die Medizintechnik-Sparte und die Fernsehtochter NBC. Der Umsatzrückgang von 18 Prozent im Kraftwerksbereich auf 4,2 Milliarden Dollar kam zustande, weil Kraftwerksbetreiber sich mit Käufen neuer Gasturbinen weiterhin zurückhielten.</P><P>Immelt hob den geplanten Zusammenschluss der amerikanischen Unterhaltungssparte von Vivendi Universal mit NBC hervor. Die neue NBC Universal werde ein rasch wachsender Medienriese mit 13 Milliarden Dollar Umsatz.</P>

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