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Mit GM und dem Rivalen Chrysler sind binnen eines Monats zwei der drei großen US-Hersteller in die Pleite gerast.

General Motors beantragt Insolvenz zur Sanierung

Washington/New York - Der einst weltgrößte Autobauer General Motors (GM) hat als letzte Chance zu seiner Rettung die Insolvenz beantragt.

Der führende US-Hersteller reichte den Antrag am Montag bei einem Insolvenzgericht in New York ein. Zur Sanierung soll die bisherige Opel-Mutter mehrheitlich verstaatlicht werden. Die Insolvenz ist das größte Gläubigerschutz-Verfahren seiner Art in der US-Geschichte.

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GM unmittelbar vor Insolvenz

Der deutsche Hersteller Opel konnte gerade noch rechtzeitig vor dem Strudel der Insolvenz der Mutter gerettet werden und neue Investoren finden. Ein Treuhandmodell soll Opel rechtlich abschotten.

Gut 100 Jahre nach seiner Gründung steht der führende US-Autobauer damit am Scheideweg zwischen Neustart und Untergang. Mit GM und dem Rivalen Chrysler sind binnen eines Monats zwei der drei großen US-Hersteller in die Pleite gerast. Nur die Nummer zwei, Ford, will trotz Milliardenverlusten ohne Staatshilfen durchhalten.

Die US-Regierung will einen raschen Neustart von GM durch einen ungewöhnlich schnellen Abschluss des Insolvenzverfahrens in 60 bis 90 Tagen schaffen. Der Staat soll 72 Prozent am neuen Konzern übernehmen und die Sanierung weitgehend finanzieren. Dafür sind 50 Milliarden Dollar vom Steuerzahler nötig - inklusive bisheriger Finanzspritzen von fast 20 Milliarden Dollar.

Die Chancen für ein Überleben von GM sind am Wochenende in fast letzter Minute durch eine Einigung mit einer Mehrheit der Gläubiger gestiegen. Für den Verzicht auf 27 Milliarden Dollar an Schulden sollen die Kreditgeber zehn Prozent am neuen Konzern bekommen, später können es bis zu 25 Prozent werden. Die Autogewerkschaft erhält für Milliarden-Zugeständnisse 17,5 Prozent an GM. Die bisherige Aktionäre gehen praktisch leer aus.

dpa

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