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Chevrolet muss E-Autos zurückrufen - Hohe Brandgefahr: „Nicht in die Garage stellen“

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Die brandgefährlichen Elektrofahrzeuge vom Typ Chevrolet Bolt EV werden für GM zur Kosten-Falle.
Die brandgefährlichen Elektrofahrzeuge vom Typ Chevrolet Bolt EV werden für GM zur Kosten-Falle. © Charles Krupa/dpa

Für General Motors gerät die Feuergefahr bei E-Fahrzeugen zum Fiasko. Jetzt muss der US-Autobauer auch die neuesten Modelle in die Werkstatt zurückrufen.

Detroit/Washington - Der größte US-Autobauer kommt im Debakel um Feuergefahr bei Chevrolet*-Elektrofahrzeugen nicht zur Ruhe. Die Krise kommt General Motors (GM)* immer teurer zu stehen.

Wie das Unternehmen mitteilte, müssen nun alle Modelle vom Typ Chevrolet Bolt EV zurückgerufen werden - auch die der neuesten Jahrgänge. Zu den bereits zuvor zur Reparatur beorderten knapp 69.000 E-Autos der Baujahre 2017 bis 2019 kommen somit etwa 73.000 neuere Modelle hinzu. Die zusätzlichen Kosten bezifferte der Hersteller auf rund eine Milliarde Dollar (etwa 850 Mio Euro). Der Großteil der betroffenen Fahrzeuge wurde in den USA* verkauft, der Rest in Kanada.

GM: Kostspielige Rückrufe

Die US-Verkehrsbehörde NHTSA hatte Besitzer bereits wiederholt gewarnt, die Autos wegen des Risikos von Batteriebränden nicht in Garagen oder in der Nähe von Häusern abzustellen. Für GM ist die Angelegenheit äußerst kostspielig - im jüngsten Quartal hatten Bolt-EV-Rückrufe dem Konzern bereits 800 Millionen Dollar an Kosten verursacht.

GM hatte bereits im November 2020 erstmals einen Rückruf gestartet, um das Problem zu beheben. Die US-Verkehrsaufsicht warnte danach aber erneut vor Feuergefahr. Trotz bereits vorgenommener Reparaturen gab es laut NHTSA weitere Fälle, in denen Bolt-Modelle in Brand gerieten. Die Batterien stammen von LG aus Südkorea. (dpa) *Merkur.de ist ein Teil von IPPEN-MEDIA

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