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Eingeweihte trauten GM zu, noch vor der offiziell angesetzten Frist von 60 bis 90 Tagen den Gläubigerschutz verlassen zu können.

General Motors peilt rasche Sanierung an

London/Detroit - Der US-Autohersteller General Motors (GM ) könnte schneller als erwartet aus der Insolvenz herauskommen.

Eingeweihte trauten dem Unternehmen zu, noch vor der offiziell angesetzten Frist von 60 bis 90 Tagen den Gläubigerschutz verlassen zu können, schreibt die “Financial Times“ (Donnerstagausgabe).

Auch GM selbst peilt eine möglichst rasche Sanierung an. Der einst unangefochten größte Autohersteller der Welt hatte am Montag Insolvenz anmelden müssen. Eine jahrelang verfehlte Modellpolitik und letztlich die Wirtschaftskrise hatten das Unternehmen gegen die Wand fahren lassen.

Nun soll GM mehrheitlich verstaatlicht werden und sich geschützt vor dem Zugriff der Gläubiger dann gesundschrumpfen. So wurde die Geländewagen-Marke Hummer bereits verkauft und die europäischen Töchter mit Opel abgenabelt. Die Hoffnung auf ein schnelles Vorwärtskommen bei GM wird durch die Sanierungserfolge beim ebenfalls insolventen Rivalen Chrysler beflügelt.

Es wird erwartet, dass das Unternehmen nach nicht einmal 40 Tagen aus dem Gläubigerschutz herauskommt. Der italienische Autohersteller Fiat will bei Chrysler einsteigen.

dpa

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