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General Motors (GM) will mehr Geld als bisher geplant in die Sicherung der Opel-Zukunft stecken.

General Motors will mehr Geld in Opels Zukunft investieren

Rüsselsheim - Die Sanierung des angeschlagenen Autobauers Opel wird 3,7 Milliarden Euro kosten und damit mehr als bisher von der US-Mutter General Motors (GM) berechnet.

“Die jeweiligen europäischen Regierungen hatten das Unternehmen um die Erweiterung des Rahmens um zusätzliche 415 Millionen Euro gebeten, um für schwierige Marktentwicklungen gewappnet zu sein“, teilte die Adam Opel GmbH am Dienstag in Rüsselsheim mit.

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Ein Opel-Sprecher erklärte, die zusätzlichen Mittel seien ein “Sicherheitspuffer“. Die zur Umsetzung des Zukunftsplans ursprünglich veranschlagten 3,3 Milliarden Euro seien bereits “konservativ kalkuliert“ gewesen. Das Geld fließe in die Restrukturierung, in Investitionen und diene zudem der Liquiditätssicherung.

Brüderle reagiert zurückhaltend

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hat mit Zurückhaltung auf die Ankündigung des US-Konzerns General Motors (GM) reagiert, den eigenen finanziellen Beitrag zur Opel-Sanierung aufzustocken. “Das zeigt, dass GM über Mittel verfügt“, sagte Brüderle am Dienstag nach Angaben einer Sprecherin. Im Rahmen der Prüfung des GM-Antrags auf Staatshilfen für Opel seien zahlreiche Fragen gestellt worden. “Diese gilt es noch zu beantworten“, sagte Brüderle weiter. “Das Verfahren läuft ergebnisoffen.“

GM will weniger Staatshilfen für seine europäische Tochter Opel als geplant. Der Konzern hatte angekündigt, den Eigenanteil bei der Sanierung von 600 Millionen auf 1,9 Milliarden Euro zu erhöhen.

dpa

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