Generalstreik in Nigeria schiebt Ölpreis an

- Frankfurt - Ein Generalstreik in Nigeria hat die Rohölpreise zu Wochenbeginn auf neue Höchststände getrieben. In dem afrikanischen Land, dem weltweit siebtgrößten Ölexporteur, wollen Arbeiter mit einem Ausstand bis Donnerstag gegen die massiv gestiegenen Benzinpreise protestieren. Wegen der zu erwartenden Verknappung der Ölfördermenge überschritt der Preis für ein Barrel (159 Liter) Öl der Nordseesorte Brent an der Londoner Rohstoffbörse am Montag erstmals die 50-Dollar-Marke und notierte zeitweise bei 50,22 Dollar.

<P>In New York notierte Öl zur Novemberauslieferung mit 53,30 Dollar nahe des Rekordkurse (53,40 Dollar) vom Freitag. Neben dem Streik in Nigeria hielt der sturmbedingte Ausfall von Ölförderanlagen im Golf von Mexico die Preise oben.<BR><BR>Unterdessen müssen Fluggesellschaften wegen der höheren Treibstoffkosten mit neuen Belastungen rechnen. "Die Lage ist äußerst ernst", hieß es bei der größten europäischen Fluglinie British Airways (BA). Das Unternehmen rechne mit zusätzlichen Belastungen von rund 326 Millionen Euro.</P><P><BR> </P>

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Gute Bezahlung ist den Deutschen im Job am wichtigsten
Wie gut ein Arbeitgeber bewertet wird, darüber entscheiden einer Umfrage zufolge vor allem Vergütung und Jobsicherheit. Karrierechancen oder die Vereinbarkeit von …
Gute Bezahlung ist den Deutschen im Job am wichtigsten
Fehler bei Wartungsarbeiten: Commerzbank-Geldkarten gestört
Frankfurt/Main (dpa) - Kunden der Commerzbank und ihrer Tochter Comdirect haben am Samstag über Stunden hinweg ihre Geldkarten nicht benutzen können. Ursache dafür waren …
Fehler bei Wartungsarbeiten: Commerzbank-Geldkarten gestört
Bankenverband rechnet mit Tausenden neuen Jobs in Frankfurt
Berlin (dpa) - Der Verband der Auslandsbanken rechnet wegen des Austritts Großbritanniens aus der EU mit Tausenden neuen Stellen am Finanzplatz Frankfurt.
Bankenverband rechnet mit Tausenden neuen Jobs in Frankfurt
Auch Unschuldige auf "schwarzer Liste" der Finanzindustrie?
Banken dürfen keine Geschäfte mit Terroristen oder Geldwäschern machen. Für Informationen nutzen sie Datenbanken wie World-Check. Doch die soll auch Unbescholtene als …
Auch Unschuldige auf "schwarzer Liste" der Finanzindustrie?

Kommentare