Generikakonzern Sandoz setzt auf Übernahmen

München - Der weltweit zweitgrößte Generikahersteller Sandoz plant Firmenübernahmen, um seine Wachstumsziele zu erreichen. "Wir setzen nicht nur auf organisches Wachstum. Wenn wir Gelegenheiten sehen, sind wir bereit für weitere Akquisitionen", sagte Sandoz-Chef Andreas Rummelt dem "Münchner Merkur" (Samstagausgabe).

Attraktive Übernahmeziele lägen zum einen in den Wachstumsmärkten in Osteuropa, Lateinamerika oder Asien. "Zum anderen setzen wir stark auf Differenzierung und auf spezielle Technologien. Dazu gehören etwa die Themen Asthma und Inhalation, injizierbare Arzneimittel oder auch Biosimilars, also Generika im Bereich der biotechnologischen Präparate." Sandoz mit Sitz in Holzkirchen bei München plant, seinen Umsatz von 7,2 Milliarden Dollar im Jahr 2007 auf zehn Milliarden Dollar 2010 zu steigern. "Ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen", sagte Rummelt.

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