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Richter Robert Gerber: Der Verkauf sei notwendig, um kurzfristige und bleibende Schäden von GM abzuhalten.

Gericht genehmigt Verkauf von GM-Unternehmensteilen

New York - Das Opel-Mutterunternehmen General Motors hat eine wichtige Hürde zur Überwindung der Pleite genommen.

Ein Insolvenzgericht genehmigte den Verkauf von Unternehmensteilen an einen neuen Konzern, der mehrheitlich im Besitz der US-Regierung sein soll. Der Verkauf sei notwendig, um kurzfristige und bleibende Schäden von GM abzuhalten, entschied Richter Robert Gerber. Die Entscheidung ist ein wichtiger Schritt aus der Insolvenz, weil GM damit viele Kosten und Verbindlichkeiten loswird.

Nach den Plänen wird der größte Teil des Unternehmens an eine “neue“ GM verkauft, die zu 60 Prozent im Besitz der US-Regierung sein wird. Kanada erhält 12,5 Prozent der Anteile, die Gewerkschaft UAW 17,5 Prozent. 10 Prozent bleiben für die Inhaber unbesicherter Anleihen. Die bisherigen GM-Aktionäre verlieren ihre Anteile. Der Rest des insolventen Unternehmens einschließlich einiger stillgelegter Fabriken bleibt als “alte GM“ übrig und wird liquidiert. Besitzer von GM-Schuldverschreibungen, Gewerkschaften, Verbraucherverbände machten bei dem Gericht zahlreiche Einwände gegen den Plan geltend.

ap

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