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Ulrich Schumacher.

Gericht lässt Anklage gegen Ex-Infineon-Chef zu

München - Der frühere Infineon-Chef Ulrich Schumacher muss sich vor Gericht verantworten.

Wie das Oberlandesgericht München am Donnerstag mitteilte, wurde die Anklage der Staatsanwaltschaft München gegen den Manager am Mittwoch zur Hauptverhandlung zugelassen.

Die Vorwürfe gegen Schumacher lauten auf Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr in acht Fällen, Untreue, versuchten Betrug und Steuerhinterziehung in acht Fällen. Erster Verhandlungstermin ist der 14. September. Angesetzt sind 15 Verhandlungstage.

Unter anderem soll Schumacher in den Jahren 2000 bis 2003 Geld von dem damaligen Sponsorenvermittler Udo Schneider angenommen und damit die Teilnahme an privaten Autorennen finanziert haben. Der Vermittler soll ihn so zum Erhalt der Geschäftsbeziehungen bewogen haben. Ein Sprecher von Schumacher sagte am Donnerstag auf Anfrage, Schumacher sehe dem Verfahren gelassen entgegen und habe Vertrauen in die Rechtsprechung. Er habe nie auch nur einen Cent angenommen.

dpa

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