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Kampf der Verpackungsmüll-Flut: Ab Januar gelten neue Regeln. Foto: Daniel Karmann

Appell an Verbraucher

Gesetz für mehr Recycling tritt in Kraft

Berlin (dpa) - Umweltfreundlichere Verpackungen, mehr Recycling, mehr Mehrweg: Dafür soll das neue Verpackungsgesetz sorgen, das mit dem Jahreswechsel in Kraft tritt.

Schon jetzt gibt es in den ersten Supermärkten am Getränkeregal Schilder, auf denen "Mehrweg" und "Einweg" steht. Das ist ab Januar Pflicht und soll Kunden helfen, sich beim Einkaufen bewusster zu entscheiden.

Die anderen Regelungen betreffen vor allem die Hersteller von Verpackungen. Sie müssen sich in einem öffentlich einsehbaren Register anmelden.

So soll sichergestellt werden, dass sie auch die Lizenzentgelte zahlen, die das Recyclingsystem finanzieren. Für besser wiederverwertbare Verpackungen werden weniger Entgelte fällig. Und die Recyclingquoten steigen schrittweise an.

Die Chefin des Umweltbundesamts, Maria Krautzberger, sieht nun die Hersteller in der Pflicht: "Unnötige Verpackungen müssen vermieden werden, wo es geht oder durch wiederverwendbare Mehrwegverpackungen ersetzt werden", sagt sie. Wenn es Einwegverpackungen sein müssen, sollten diese möglichst gut recyclingfähig sein. Verbraucher ruft sie auf, das Recyclingsystem zu unterstützen: "Restmüll gehört nicht in den gelben Sack oder die gelbe Tonne, denn er erschwert Sortierung und Recycling der Verpackungsmaterialien."

Deutsches Verpackungsinstitut zu Verpackungen

UBA zum Verpackungsabfall

Verpackungsgesetz im Bundesanzeiger

Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags zu Änderungen durch das Verpackungsgesetz

Zentrale Stelle Verpackungsregister

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