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Mit etwas Glück gibt es schon bald eine Lösung für die Bayern LB in Sachen HGAA.

Gespräche über HGAA-Rettung auf gutem Weg

Wien - Die Verhandlungen zur Rettung der angeschlagenen österreichischen Bank Hypo Group Alpe Adria (HGAA) dauern an. Vermutlich wird Österreich Mehrheitseigner.

Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete, liefen am frühen Montagmorgen im Wiener Finanzministerium Gespräche mit der deutschen HGAA-Mutter BayernLB. Es werde ein Gesamtpaket verhandelt, das in jedem Fall bekanntgegeben werden müsse, bevor die Schalter der Kärntner Hypo am Montag öffnen, hieß es. Andernfalls drohe ein Run auf die Bank, was die Aufsichtsbehörde zum Eingreifen zwingen würde.

Am späten Sonntagabend war eine Gesprächsrunde mit den österreichischen Großbanken zu Ende gegangen, dabei hatten die Institute zugesagt, der Hypo im Fall der Teilverstaatlichung mit frischer Liquidität zu helfen. Die HGAA ist die sechstgrößte Bank Österreichs und damit eine “Systembank“. Es wird erwartet, dass der Staat Mehrheitseigentümer wird. Die BayernLB soll aber als Minderheit beteiligt bleiben. Damit würden die Riesenlasten der Kärntner Hypo nicht mehr auf die Bayern durchschlagen.

Nach einem Bericht der “Süddeutschen Zeitung“ wird die BayernLB durch die Probleme bei ihrer österreichischen Tochter wahrscheinlich mindestens drei Milliarden Euro verlieren. Mit dieser Summe rechne die Regierung von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), hieß es. Im schlimmsten Fall würde die missglückte Expansion nach Österreich und auf den Balkan die bayerische Bank bis zu sechs Milliarden Euro kosten.

dpa

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