+
Paukenschlag: Der US-Autobauer General Motors (GM) will Opel offenbar doch nicht verkaufen.

Paukenschlag: GM will Opel behalten

Detroit - Paukenschlag im Poker um Opel: Der US-Autobauer General Motors (GM) will Opel nun doch nicht verkaufen. Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) zeigte sich „betroffen und verärgert“.

Dies beschloss der GM-Verwaltungsrat am Dienstag in Detroit, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus Verhandlungskreisen erfuhr.

Lesen Sie dazu:

Forster wirbt für Opel-Verkauf an Magna

Opel-Arbeitnehmer zu Lohnverzicht für Magna bereit

Bericht: Magna will neue Opel-Führung

Der Verwaltungsrat des durch ein Insolvenzverfahren geretteten Opel-Mutterkonzerns GM hatte sich noch im September grundsätzlich zum Verkauf der Anteilsmehrheit von Opel an Magna und die Sberbank entschlossen. In den vergangenen Wochen waren jedoch bei wichtigen Akteuren Zweifel aufgekommen, ob GM immer noch verkaufen oder Opel vielleicht doch in Eigenregie sanieren will. Auslöser war eine Forderung der EU-Kommission, welche die von Magna geforderte Staatshilfe von 4,5 Milliarden Euro blockieren könnte.

Koch "betroffen und verärgert"

Aktuelle Entwicklungen:

Opel-Betriebsrat: „Ein schwarzer Tag für Opel“

Überblick: Opel-Werke in Deutschland und Europa

Opel-Betriebsrat ruft zu Warnstreiks auf

Das sagen Opelaner in Europa

Brüderle: GM-Entscheidung "völlig inakzeptabel"

Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) ist “sehr betroffen und zugleich verärgert“ über die Entscheidung des US- Autobauers General Motors (GM), Opel nicht an Magna zu verkaufen. “Angesichts der negativen Erfahrungen der letzten Jahre mit der Unternehmenspolitik von GM mache ich mir große Sorgen um die Zukunft des Unternehmens und seiner Arbeitsplätze“, sagte Koch laut einer am Dienstagabend verbreiteten Stellungnahme. Er erwarte, dass GM den Brückenkredit fristgemäß zum 30. November zurückzahle, “damit der deutsche Steuerzahler keinen Schaden nimmt“.

dpa/AP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schock für Primark: Neue Studie enthüllt vernichtendes Detail über Modekette
Schock für den Mode-Riesen Primark! Eine Große Studie einer Mediengruppe aus Frankfurt enthüllt ein vernichtendes Detail über Modekette. Alle Infos hier. 
Schock für Primark: Neue Studie enthüllt vernichtendes Detail über Modekette
Der Trend geht zur Shitstorm-Versicherung für Unternehmen
Ein Skandal kann den Ruf eines Unternehmens ruinieren - und im Extremfall die Existenz kosten. Die Angst vor dem Shitstorm steigt in den Chefetagen weltweit. Doch wo ein …
Der Trend geht zur Shitstorm-Versicherung für Unternehmen
BMW warnt eindringlich vor Brexit-Folgen
Im nächsten Frühjahr will Großbritannien die EU verlassen. Doch die Verhandlungen zwischen London und Brüssel sind zäh. Viele Unternehmen wissen nicht, was auf sie …
BMW warnt eindringlich vor Brexit-Folgen
VW-Aufsichtsrat Weil: So lange wird die Diesel-Krise noch dauern
Niedersachsens Ministerpräsident und VW-Aufsichtsratsmitglied Stephan Weil (SPD) rechnet damit, dass Volkswagen noch lange mit dem Abgas-Skandal zu tun haben wird.
VW-Aufsichtsrat Weil: So lange wird die Diesel-Krise noch dauern

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.