+
Hier gibt es wenig Verwirrung: Vodka pur

Urteil

Getränk darf nicht "Energy & Vodka" heißen

Hamm - Ein Wodka-Mischgetränk mit einem Alkoholgehalt von zehn Prozent darf nicht “Energy & Vodka“ heißen. Das entschied das Oberlandesgericht Hamm in einem am Freitag veröffentlichten Urteil.

Der Name vermittele dem Verbraucher “den Eindruck, der Konsum des Getränks verschaffe ihm Energie, Kraft, Tatkraft und Leistungsvermögen“, erläuterte ein Sprecher die Entscheidung (Az.: I-4 U 38/12). So werde das Getränk “als funktionelles Lebensmittel beschrieben, das positive Nährwerteigenschaften habe“. Der strittige Drink besteht zu gut einem Viertel aus Wodka und im Übrigen aus einem koffeinhaltigen Erfrischungsgetränk.

Das Gericht entschied, die Bezeichnung verstoße gegen Verordnungen über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben, die dem Verbraucherschutz dienten. Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 1,2 Prozent dürften grundsätzlich keine nährwertbezogenen Angaben tragen. Geklagt hatte ein Verein, der sich mit der Einhaltung von Bestimmungen im Bereich der Spirituosen-Industrie befasst.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Apple kauft Musikerkennungs-App Shazam
Apple hat den Kauf der Musikerkennungs-App Shazam bestätigt. Der Preis könnte laut Medieninformationen über 400 Millionen Dollar gewesen sein. 
Apple kauft Musikerkennungs-App Shazam
Dax resigniert vor 13.200 Punkten
Frankfurt/Main (dpa) - Am deutschen Aktienmarkt haben die Anleger zum Wochenbeginn vergeblich auf einen ersehnten Jahresendspurt gewartet. Nach einem frühen …
Dax resigniert vor 13.200 Punkten
Edeka will Fruchtsafthersteller Albi übernehmen
Laut dem Bundeskartellamt, will der Lebensmittelhändler Edeka den Fruchtsafthersteller Albi übernehmen. Damit will das Unternehmen die Abhängigkeit von externen …
Edeka will Fruchtsafthersteller Albi übernehmen
Treffen zu Siemens-Werken ohne konkrete Ergebnisse
Bei einem ersten Gespräch von Siemens und Ministern über die Zukunft der deutschen Werke bleibt es bei Absichtserklärungen. Offen ist, ob am Ende weniger Stellen …
Treffen zu Siemens-Werken ohne konkrete Ergebnisse

Kommentare