1. Startseite
  2. Wirtschaft

Gewerkschaft NGG fordert rasche Einführung der vereinbarten zwölf Euro Mindestlohn

Erstellt:

Kommentare

Mit einem großflächigen Wahlplakat mit einem Foto von Olaf Scholz, SPD-Kanzlerkandidat und Bundesminister der Finanzen, wirbt die SPD vor ihrer Parteizentrale, dem Willy-Brandt-Haus, für «12 € Mindestlohn»
Die Gewerkschaft NGG fordert, die zwölf Euro Mindestlohn „schnellstmöglich“ einzuführen © Kay Nietfeld / dpa

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat eine rasche Einführung des von der Ampel-Koalition vereinbarten allgemeinen Mindestlohns von zwölf Euro gefordert.

Hamburg - Die künftige Regierung müsse die Lohnuntergrenze "schnellstmöglich" einführen, erklärte am Donnerstag der NGG-Vorsitzende Guido Zeitler. Noch in den ersten 100 Tagen der neuen Regierung müsse die Erhöhung "konkret" auf den Weg gebracht werden.

Angesichts der starken Inflation sollte die Anhebung jetzt schnell gehen, "Millionen Menschen brauchen dringend Hilfe", erklärte Zeitler. Es brauche jetzt einen konkreten Fahrplan und ein konkretes Zieldatum, wann "die 12 endlich kommt".

Kritik äußerte der NGG-Vorsitzende an den Ampel-Plänen zur Erhöhung der Minijob-Grenze: "So werden Minijobs attraktiver gemacht, das geht komplett in die falsche Richtung", erklärte Zeitler. Dabei habe die Corona-Pandemie glasklar gezeigt, dass Minijobs für die Beschäftigten keinerlei Sicherheit bieten: "Allein im Gastgewerbe wurden in der Corona-Pandemie hunderttausende Menschen mit Minijobs ohne jede Absicherung auf die Straße gesetzt."

ilo/jm

Auch interessant

Kommentare