Gewerkschaft ruft Piloten zu Warnstreik auf - 200 Flüge betroffen

Neu-Isenburg - Im Tarifkonflikt der Gewerkschaft Cockpit mit Lufthansa CityLine und Eurowings sind am frühen Montagmorgen rund 1000 Piloten der beiden Fluggesellschaften in einen 24-Stunden-Streik getreten. Auch der Flughafen München ist betroffen.

Ein eintägiger Streik der Pilotenvereinigung Cockpit hat an allen deutschen Flughäfen zu Flugstreichungen und Verspätungen geführt. Bis Mittag seien rund 200 Flüge der Lufthansa- Tochter CityLine und der Lufthansa-Beteiligung Eurowings gestrichen worden, sagte ein Lufthansa-Sprecher. Dabei handelte es sich um Flüge innerhalb Deutschlands und zu Zielen in Europa. Mit der Aktion wollen die Piloten ihrer Forderung nach einer besseren Bezahlung Nachdruck verleihen.

 Viele Flüge von CityLine und Eurowings, die bundesweit von deutschen Flughäfen starten sollten, würden voraussichtlich ausfallen oder verspätet starten, sagte Cockpit-Verhandlungsführer Markus Germann am Montagmorgen. Betroffen seien die Flughäfen Frankfurt, Nürnberg, Düsseldorf, Hannover, Münster/Osnabrück, Bremen, Dresden, Leipzig/Halle, Stuttgart, Berlin-Tegel, Hamburg, München, Düsseldorf, Köln, Paderborn und Friedrichshafen.

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