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Von den Streiks im öffentlichen Dienst könnten auch Universitäten betroffen sein.

Tarifverhandlungen mit verdi

Ab Dienstag Streik in Unis und Kliniken

München - Ab Dienstag wird in Bayern gestreikt. Das kündigte die Gewerkschaft verdi an: Zunächst ruht in Augsburg und Bayreuth die Arbeit, weitere Städte sollen folgen.

Nach den zwei gescheiterten Tarifverhandlungsrunden ruft die Gewerkschaft Verdi in ihren Bezirken Augsburg und Bayreuth zur vorübergehenden Arbeitsniederlegung auf, verkündete Verdi-Sprecher Hans Sterr am Montag in München. In den Warnstreik treten sollen im Laufe der Woche unter anderem Angestellte an Universitäten einschließlich ihrer Klinika, Gerichten und in den Straßenmeistereien.

Verdi will aber besondere Rücksicht walten lassen: „Wir werden natürlich unter keinen Umständen das Wohl von Patienten oder die Sicherheit von Verkehrsteilnehmern gefährden“, erklärte Norbert Flach, Vizechef von Verdi Bayern. Die Warnstreiks seien Resultat der „massiven Verärgerung über die Verweigerungshaltung der öffentlichen Arbeitgeber“, kritisierte Flach.

Es sollen weitere Warnstreiks in anderen Regionen Bayerns folgen. Bei den Tarifverhandlungen geht es um die Gehälter von rund 800 000 Angestellten der 16 Bundesländer. Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten unter anderem 6,5 Prozent mehr Geld. Außerdem wollen sie erreichen, dass die Gehaltsgruppen der rund 200 000 angestellten Lehrer bundesweit per Tarifvertrag einheitlich geregelt werden. Am 7. und 8. März werden die Verhandlungen in Potsdam fortgesetzt.

dpa

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