+
Streikende Mitarbeiter des Textil-Discounters KiK.

Textil-Discounter

Gewerkschaft will bei KiK weiter streiken

Bönen/Unna - Der seit einer Woche andauernde Streik im Zentrallager des Textil-Discounters KiK soll auch am Dienstag weitergehen. Das kündigte die Gewerkschaft Verdi in Düsseldorf an.

Nach wie vor beteiligten sich rund 200 Beschäftigte an dem Arbeitskampf, berichtete Verdi. Dies sei mehr als die Hälfte der Festangestellten des KiK-Zentrallagers. Die Gewerkschaft berichtete von spürbaren Auswirkungen des Streiks auf die Belieferung von Filialen.

Das Unternehmen selbst stellt die Situation allerdings ganz anders dar. Nach Angaben von KiK beteiligen sich nur 50 bis 70 Personen an dem Streik. „Die operativen Prozesse sowie das Tagesgeschäft laufen ohne Verzögerung weiter“, erklärte eine Unternehmenssprecherin.

Ziel von Verdi ist es, die Anerkennung aller Tarifverträge des NRW-Einzelhandels für die Beschäftigten der KiK-Logistik durchzusetzen. Vom Zentrallager in Bönen werden alle Filialen des Textil-Discounters in Deutschland beliefert.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax steigt wieder bis knapp 11 600 Punkte
Frankfurt/Main (dpa) - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben sich am Mittwoch wieder etwas vorgewagt. Der Dax nahm erneut Tuchfühlung zur Marke von 11.600 Punkten …
Dax steigt wieder bis knapp 11 600 Punkte
Schnell und billig: Das sind die Tricks der Lebensmittelindustrie
München - Haben Sie sich schon mal gefragt, warum die Kartoffeln in der Kantine so perfekt gelb sind? Branchen-Insider Sebastian Lege erklärt das in einer neuen …
Schnell und billig: Das sind die Tricks der Lebensmittelindustrie
Goldman Sachs profitiert von Börsen-Boom nach Trump-Wahl
Gewinnsprung bei Goldman Sachs - die Trump-Rally an den Finanzmärkten füllt der führenden US-Investmentbank zum Jahresende noch einmal kräftig die Kassen. Andere …
Goldman Sachs profitiert von Börsen-Boom nach Trump-Wahl
Rückschlag bei Mifa-Rettung
Neue schlechte Nachrichten bei Mifa: Die Zahlungsschwierigkeiten sind so gravierend, dass der Fahrradhersteller seine Lieferverträge nicht einhalten kann. Viele Jobs …
Rückschlag bei Mifa-Rettung

Kommentare