Familiendrama in Penzberg: Schwiegertochter stellt sich

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Gewerkschaften Transnet und GDBA vor Fusion

Berlin/Fulda - Die Gewerkschaften Transnet und GDBA wollen sich an diesem Dienstag zur neuen Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) zusammenschließen. Erklärtes Ziel ist eine Organisation mit mehr Schlagkraft.

Dazu sollen auf zwei Gewerkschaftstagen in Fulda die nötigen Beschlüsse gefasst werden. Sie wird rund 240 000 Mitglieder haben. 210 000 kommen von Transnet, 30 000 von der GDBA.

Die EVG wird wie bislang schon Transnet dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) angehören. Die 1948 gegründete Gewerkschaft Deutscher Bundesbahnbeamter und Anwärter, kurz GDBA, tritt mit der Fusion aus dem Deutschen Beamtenbund aus. Auf dem EVG-Gründungskongress am Mittwoch wird auch der DGB-Vorsitzende Michael Sommer sprechen.

Es handelt sich um den ersten Zusammenschluss mit Beteiligung einer DGB-Gewerkschaft seit der Entstehung von Verdi aus fünf Gewerkschaften im Jahr 2001. Die EVG wird ihren Sitz in Frankfurt am Main haben, soll aber von zwei Zentralen in Frankfurt und Berlin geführt werden. Transnet-Vorsitzender Alexander Kirchner wird die neue Gewerkschaft ohne Neuwahl bis Ende 2012 führen. Als Stellvertreter sind der bisherige GDBA-Chef Klaus-Dieter Hommel und Transnet-Vize Regina Rusch-Ziemba vorgesehen.

Formal wird die Verschmelzung am Dienstag in drei Schritten vollzogen. Zunächst sollen die Delegierten von Transnet die Satzung und den Namen ihrer Gewerkschaft ändern. Anschließend erklärt die GDBA per Beschluss, mit Transnet verschmelzen zu wollen. Dem stimmt dann Transnet zu. Schließlich wird ein Verschmelzungsvertrag unterzeichnet.

dpa

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