+
Dank billiger Treibstoffpreise konnte Ryanair in die Gewinnzone fliegen.

Gewinnsprung bei Ryanair

London/Dublin - Europas größter Billigflieger Ryanair ist dank niedriger Treibstoffkosten wieder in die Gewinnzone geflogen, trotzdem wird im zweiten Quartal ein Rückgang erwartet.

Allerdings blieben die Umsätze zum Start in das neue Geschäftsjahr (31. März) nahezu unverändert. Angesichts der Wirtschaftskrise wird für das zweite Quartal ein Ergebnisrückgang erwartet, wie das Unternehmen am Montag in Dublin ankündigte.

Zwischen April und Juni stieg der Überschuss um 115,5 auf 136,5 Millionen Euro. Dieses Plus von 550 Prozent sei aber ein verzerrtes Bild, da in diesem Zeitraum die Treibstoffkosten um 42 Prozent niedriger als im Vorjahr lagen, sagte Ryanair-Chef Michael O'Leary.

Wegen der Wirtschaftskrise hatte Ryanair im vergangenen Geschäftsjahr mit einem Minus von 169 Millionen Euro erstmals rote Zahlen geschrieben.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Auftakt der Post-Tarifverhandlungen: Verdi fordert 6 Prozent
Der Deutschen Post geht es gut, auch dank des Paketbooms im Online-Handel. Also bezahlt die Beschäftigten doch endlich deutlich besser, fordert die Gewerkschaft Verdi. …
Auftakt der Post-Tarifverhandlungen: Verdi fordert 6 Prozent
Europa sagt USA und China den Kampf an: Die digitale Welt zurückerobern
Europa will zu den USA und China in der digitalen Welt aufschließen. Wie das funktionieren soll, war in diesem Jahr zentrales Thema der Digitalkonferenz DLD.
Europa sagt USA und China den Kampf an: Die digitale Welt zurückerobern
Die Weltwirtschaft boomt - doch wer hat etwas davon?
Der Weltwirtschaft geht es so gut wie lange nicht mehr. Das sagt unter anderem der IWF. Doch kommt der Wohlstand auch bei den einfachen Menschen an oder nur bei den …
Die Weltwirtschaft boomt - doch wer hat etwas davon?
Euro-Finanzminister billigen weitere Milliarden für Athen
Nach Jahren der Krise nähert sich Griechenland dem Ende des internationalen Hilfsprogramms. Im Sommer soll dies endgültig Geschichte sein - doch es gibt noch …
Euro-Finanzminister billigen weitere Milliarden für Athen

Kommentare