Gezielt heizen und damit Geld sparen

- Angesichts gestiegener Gas- und Ölpreise sollten Verbraucher beim Heizen jetzt verstärkt auf Energiesparmaßnahmen achten und ihre Heizgewohnheiten überdenken. So muss zum Beispiel an besonders kalten Tagen nicht die ganze Wohnung behaglich warm geheizt werden. Die Türen geschlossen zu halten und nur einen Raum gut zu heizen, könne viel Geld sparen, rät der Bund der Energieverbraucher in Rheinbreitbach (Rheinland-Pfalz).

<P>Rheinbreitbach/Hamburg -  "Wichtig ist es außerdem, die Dämmung des Hauses zu überprüfen, so genannte Wärmelöcher abzudichten und die Heizungsregelung richtig einzustellen", rät Aribert Peters, der Vorsitzende der Organisation.</P><P><BR>Ein großer Teil der Heizenergie wird Peters zufolge an den sehr wenigen sehr kalten Wintertagen verbraucht. Die Heizkosten könnten an solchen Tagen leicht zwischen fünf und zehn Euro pro Haushalt liegen. Auch richtiges Lüften könne dazu beitragen, den Energieverbrauch zu senken: Dauernd gekippte Fenster kosteten viel Geld. Ausreichend sei es, zwei bis drei Mal täglich das Fenster für fünf Minuten zu öffnen. Etwas anderes als solche Sparmaßnahmen bleibt Verbrauchern Peters zufolge derzeit kaum übrig, um die Heizkostenrechnung trotz der gestiegenen Energiepreise möglichst niedrig zu halten.</P><P><BR>Nach einem Bericht des Energie-Informationsdienstes (EID) in Hamburg sind die Kosten für das Heizen mit Gas seit dem 1. Oktober 2002 um bis zu 13 Prozent gestiegen. Verbraucher seien gezwungen diese Erhöhungen hinzunehmen, da es - anders als bei Öl und Strom - keinen Wettbewerb gebe. Ausgehend von den derzeitigen Preisen kann es sich laut Peters allerdings langfristig durchaus lohnen, beim Austausch des Heizsystems von einer Gas- auf eine Ölheizung zu wechseln: "Beim Heizen mit Öl kostete die Kilowattstunde Anfang August dieses Jahres 3,1 Cent, beim Heizen mit Gas 4,5 Cent." </P>

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