Timo Werner zum FC Bayern? Münchner machen RB-Leipzig-Star klare Ansage

Timo Werner zum FC Bayern? Münchner machen RB-Leipzig-Star klare Ansage
+
Der Marktanteil der Discounter verringerte sich von 43,7 auf 43 Prozent. Foto: Frank May

Erlöse um 1,3 Prozent gefallen

GfK: Discounter haben 2014 in Deutschland an Boden verloren

Nürnberg - Aldi, Lidl und Co. haben nach einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im vergangenen Jahr gegenüber den Supermarktketten wie Edeka oder Rewe spürbar an Boden verloren.

Während die Supermärkte ihre Umsätze um 1,9 Prozent steigern konnten, schrumpften die Erlöse der Billiganbieter um 1,3 Prozent, wie das Marktforschungsinstitut mitteilte.

Der Marktanteil der Discounter verringerte sich dadurch von 43,7 auf 43 Prozent. "Das ist fast so etwas wie ein Absturz", betonte die GfK mit Blick auf die Discounter. Selbst die in den vergangenen Jahren von Strukturproblemen gebeutelten SB-Warenhäuser hätten 2014 besser abgeschnitten als die Billiganbieter. Anders als in den vergangenen Jahren, wo sich mal der eine Discounter, mal der andere zulasten der Konkurrenten profilieren konnte, seien diesmal alle Billiganbieter vom Schrumpfen ihres Marktanteils betroffen.

Das Minus ist für die Discounter umso bitterer, weil der Lebensmittel-Einzelhandel in Deutschland insgesamt bei 165,1 Milliarden Euro stagnierte. Tatsächlich sank die Mengennachfrage sogar 0,7 Prozent. Doch wurde dies dadurch wettgemacht, dass die Kunden beflügelt von steigenden Einkommen öfter einmal zu höherwertigen Produkten griffen.

Dass weniger gekauft wird, führen die Marktforscher teils auf eine bewusste Entscheidung vieler Verbraucher für mehr Nachhaltigkeit im eigenen Konsum zurück, zum anderen aber auch auf die hohe Arbeitsbelastung vor allem der Jüngeren. "Sie gehen sehr viel seltener zum Einkaufen, als das früher in ihrer Altersgruppe üblich war", heißt es bei der GfK.

Es mache einfach nicht besonders viel Spaß, wenn man sich die Zeit zum Einkaufen nach einem langen Arbeitstag von der Freizeit abknapsen müsse. Fanden 2006 noch 74 Prozent aller Befragten, Einkaufen mache Spaß, so waren im vergangenen Jahr nur noch 66 Prozent dieser Meinung. Gut ein Drittel fand: "Einkaufen ist lästig".

GfK-Consumer Index 12/2014

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Restaurantkette in der Krise: Vapiano-Chef tritt zurück
Der Chef der Restaurantkette Vapiano ist überraschend zurückgetreten. Vor wenigen Wochen hatte er noch eine neue Strategie für das angeschlagene Unternehmen vorgestellt.
Restaurantkette in der Krise: Vapiano-Chef tritt zurück
Vorsicht: Sprit in beliebtem Urlaubsland vielerorts aufgebraucht - Polizei eskortiert Tanklaster
Wer in den kommenden Tagen in Europas Südwesten mit dem Auto unterwegs ist, sollte sich auf Probleme einstellen: In einem EU-Land herrscht „Energienotstand“.
Vorsicht: Sprit in beliebtem Urlaubsland vielerorts aufgebraucht - Polizei eskortiert Tanklaster
Viele Beschäftigte fühlen sich durch Störungen gestresst
Klingelnde Telefone, zusätzliche Aufgaben, technische Probleme: Störungen im Job gehören für viele Beschäftigten zum Alltag. Nicht alle stecken das gut weg.
Viele Beschäftigte fühlen sich durch Störungen gestresst
ING knackt 10-Millionen-Marke bei Kunden erst 2020
Nach gut zwei Jahren im Amt zieht der Chef der ING Deutschland eine positive Bilanz. Doch Nick Jue ist ehrgeizig - und muss nun einsehen, dass manches doch mehr Zeit …
ING knackt 10-Millionen-Marke bei Kunden erst 2020

Kommentare