+
Die Lufthansa hat aus Brüssel grünes Licht für die Übernahme der Austrian Airlines erhalten.

EU gibt Lufthansa-AUA-Deal grünes Licht

Brüssel - Nach zähen Verhandlungen hat EU -Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes der Übernahme der angeschlagenen österreichischen Fluglinie Austrian Airlines (AUA) durch die Lufthansa grünes Licht gegeben.

Damit reagiere Kroes auf Nachbesserungen durch den Frankfurter Konzern auf ihre wettbewerbsrechtlichen Bedenken, teilte die Behörde am Freitag in Brüssel mit. Details wurden nicht genannt. "Nach Gesprächen am (heutigen) Freitag über die Ergebnisse der diese Woche durchgeführten Marktanalyse hat Lufthansa ein verbessertes Angebot vorgelegt, um die wettbewerbsrechtlichen Bedenken in diesem Fall auszuräumen", hieß es.

Kroes hat den Angaben zufolge daraufhin ihre Mitarbeiter angewiesen, eine vorläufige Genehmigung mit Auflagen auszuarbeiten. Der Entwurf werde dann dem beratenden Ausschuss der 27 Mitgliedstaaten vorgelegt und eine endgültige Fassung "so bald wie möglich" den 27 EU -Kommissaren - darunter Kroes - zur Zustimmung übermittelt werden. Die Zustimmung des Kollegiums gilt als sicher.

Die EU-Kommission ist die oberste Wettbewerbsaufsicht in Europa und muss Übernahmen dieser Größenordnung genehmigen. Außerdem steht noch grünes Licht aus für ein Hilfspaket der österreichischen Regierung in Höhe von 500 Millionen Euro, das Verkehrskommissar Antonio Tajani genehmigen muss. Er hat bereits Zustimmung signalisiert.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Airbus feiert Erstflug des A330neo
Sparsamere Triebwerke und neue Flügel: Mit der Neuauflage des Langstrecken-Flugzeugs A330 will Airbus sich im Wettbewerb mit Boeings "Dreamliner" behaupten. Nun hebt der …
Airbus feiert Erstflug des A330neo
Chinas Wirtschaft wächst robust
Pünktlich zum wichtigen Parteikongress in Peking präsentiert China solide Konjunkturdaten. Doch Experten warnen: Das Wachstum wird durch Schulden erkauft. Neue Rezepte …
Chinas Wirtschaft wächst robust
DIHK: Brexit würgt Aufschwung nicht ab
Berlin (dpa) - Der geplante EU-Austritt Großbritanniens ist nach Einschätzung der Wirtschaft keine Gefahr für die robuste Konjunktur in Deutschland.
DIHK: Brexit würgt Aufschwung nicht ab
Bericht: Einschnitte in der Siemens-Kraftwerksparte geplant
München (dpa) - Siemens plant nach einem Bericht des "Manager Magazins" harte Einschnitte in der Kraftwerkssparte Power & Gas. Nach internen Plänen sollten bis zu elf …
Bericht: Einschnitte in der Siemens-Kraftwerksparte geplant

Kommentare