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GM will wieder Gewinne einfahren.

GM will 2011 zurück in die Gewinnzone

New York - Der insolvente US-Autobauer General Motors (GM) will von 2011 an operativ wieder in die Gewinnzone zurückfahren.

Allein für das laufende Jahr befürchtet die bisherige Opel-Mutter aber nochmals einen Verlust von 17,5 Milliarden Dollar (12,3 Mrd Euro) vor Steuern, wie aus beim Insolvenzgericht eingereichten Dokumenten hervorgeht. Bislang wagt GM keine Prognose, wann auch unter dem Strich wieder schwarze Zahlen stehen.

Von Anfang 2005 bis heute hat der einst weltgrößte Autohersteller ein Minus von insgesamt 88 Milliarden Dollar nach Steuern eingefahren. Im Jahr 2011 soll es nun zumindest vor Steuern und Zinslasten ein Plus von drei Milliarden Dollar geben.

Für seine US-Marke Saturn hat GM unterdessen laut Medien einen Käufer gefunden: GM habe mit dem großen US-Autohändler Penske eine vorläufige Übernahmevereinbarung erzielt, berichtete etwa das “Wall Street Journal“ (Freitag). Penske ist in den USA bereits exklusiver Vertriebspartner für den Kleinwagen smart des deutschen Daimler- Konzerns. Über Saturn wird bisher auch der Opel Astra in Amerika verkauft.

GM hatte zu Wochenbeginn als letzte Chance zur Rettung Insolvenz beantragt. Der Konzern soll weitgehend verstaatlicht werden und sich gesundschrumpfen. Bei Opel will sich GM auf einen 35-Prozent-Anteil zurückziehen. Die schwedische Tochter Saab soll wie die Geländewagenmarke Hummer verkauft werden.

dpa

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