GM-Chef spricht von großen Einschnitten

Berlin - Der Europachef von General Motors, Carl-Peter Forster, erwartet bei der Sanierung von Opel massive Einschnitte. Auch ihn habe die Entscheidung gegen den Verkauf überrascht.

 “Wir hatten einen guten Sanierungsplan ausgehandelt, der auf dem Tisch lag und fertig war“, sagte Forster, der auch Opel-Aufsichtsratsvorsitzender ist, laut “Bild“-Zeitung (Donnerstagausgabe).

Die Hauptdarsteller im Ople-Drama

Die Hauptdarsteller im Opel-Drama

“Jetzt besteht die Gefahr, dass die vernünftige Verteilung der Lasten wieder aufgeschnürt wird und alles von vorne beginnt. Sicher ist: Es wird auch bei dieser Lösung massive Einschnitte geben.“ Forster räumte ein, dass ihn die Entscheidung gegen den Verkauf von Opel überrascht habe.

“Wir haben mit dieser Entscheidung nicht gerechnet. Wir müssen schnellstens mit der Konzernmutter Verhandlungen aufnehmen und alle offenen Fragen klären“, sagte er. Das werde jedoch sicherlich einige Zeit dauern. Seine eigene Zukunft ließ er offen. Es sei ja kein Geheimnis, dass er die Magna-Lösung befürwortet habe. “Ich werde in Ruhe nachdenken“, sagte er.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Die Weltwirtschaft boomt - doch wer hat etwas davon?
Der Weltwirtschaft geht es so gut wie lange nicht mehr. Das sagt unter anderem der IWF. Doch kommt der Wohlstand auch bei den einfachen Menschen an oder nur bei den …
Die Weltwirtschaft boomt - doch wer hat etwas davon?
Dax mit weiterem Schritt in Richtung Rekord
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat zum Wochenauftakt einen weiteren Schritt in Richtung Rekordhoch getan. Zum Handelsschluss stand der deutsche Leitindex 0,22 Prozent im …
Dax mit weiterem Schritt in Richtung Rekord
Alpenverein will Kletterhallen nicht in GmbHs umwandeln
Der Deutsche Alpenverein liegt mit den privaten Kletterhallenbetreibern weiter im Streit. Der größte deutsche Sportverein lehnte am Montag ab, seine gut 200 …
Alpenverein will Kletterhallen nicht in GmbHs umwandeln
Nordea-Bank verbietet Angestellten den Handel mit Bitcoins
Die schwedische Großbank Nordea hat ihren Angestellten den Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin wegen zu hoher Risiken verboten.
Nordea-Bank verbietet Angestellten den Handel mit Bitcoins

Kommentare