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Der Umstrukturierungsplan für GM sieht vor, dass der Großteil der Vermögenswerte in ein neues Unternehmen ausgelagert wird.

GM-Gläubiger stellen Forderungen

New York - Im Insolvenzprozess des US-Autobauers General Motors stemmen sich einige Gläubiger und Gewerkschaften gegen die geplante Übertragung der GM-Vermögenswerte auf eine Nachfolgegesellschaft.

Die Beschwerdeführer fühlen sich anderen Gläubigern gegenüber benachteiligt. In der am Freitag eingereichten Beschwerde werfen die Kritiker der GM-Führung und der US-Regierung vor, den Insolvenzprozess auf Kosten der Gläubiger mit ungebührlicher Hast durchziehen zu wollen. Die Gruppe mit dem Namen Unofficial Committee of Family & Dissident GM Bondholders vertritt nach eigenen Angaben 1.500 Gläubiger mit Ansprüchen von über 400 Millionen Dollar.

Nach bisherigen Plänen ist vorgesehen, dass die Gläubiger an der neuen GM-Gesellschaft lediglich zehn Prozent erhalten sollen. Die Gruppe hat das Gericht außerdem aufgefordert, ihr die Gründung eines offiziellen Gläubigerkomitees zu gestatten, dass mit GM separat verhandeln kann - unabhängig von Großbanken und Investmentfirmen, die ebenfalls zu den GM-Gläubigern zählen. Eine Anhörung ist für Dienstag geplant. Angestrebt war von GM und der US-Regierung, dass das Unternehmen den am 1. Juni angemeldeten Gläubigerschutz bereits innerhalb von 60 bis 90 Tagen wieder verlassen kann.

Der Umstrukturierungsplan für GM sieht vor, dass der Großteil der Vermögenswerte in ein neues Unternehmen ausgelagert wird. Die US-Regierung soll 60 Prozent an der “New GM“ übernehmen, die kanadische Regierung 12,5 Prozent. 17,5 Prozent gehen an die Automobilarbeitergewerkschaft UAW und 10 Prozent an die Inhaber von Firmenanleihen der bisherigen GM. Die GM-Aktionäre dürften herausgedrängt werden. Es wird erwartet, dass der Umbau 21.000 Arbeitsplätze kosten wird, das ist rund ein Drittel der Belegschaft.

ap

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