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Gold gilt traditionell als Inflationsschutz. Foto: KEYSTONE/Karl Mathis

Gold steigt erstmals seit Sommer 2014 über 1300 Dollar

Frankfurt/Main (dpa) - Das Krisenmetall Gold erhält an den Finanzmärkten wieder stärkeren Zulauf. Am Mittwoch stieg der Preis für eine Feinunze (etwa 31 Gramm) bis auf 1303 US-Dollar.

Das ist der höchste Stand seit August 2014. Seit Jahresbeginn ist der Preis um etwa zehn Prozent gestiegen. Das Rekordhoch aus dem Jahr 2011 bei 1921 Dollar bleibt aber außer Reichweite.

Experten erklären den jüngsten Preisanstieg vor allem mit der Aussicht auf eine noch großzügigere Geldpolitik im Euroraum. Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte an diesem Donnerstag in den Großankauf von Staatsanleihen einsteigen.

Die bereits sehr niedrigen Zinsen dürften damit weiter fallen. Davon profitiert Gold, weil ein großer Nachteil der zinslosen Goldanlage abgeschwächt wird. Außerdem könnte die neue Geldflut dazu führen, dass die aktuell niedrige Inflation längerfristig wieder deutlich steigt. Gold gilt traditionell als Inflationsschutz.

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