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Google testet die Auslieferung von Burritos per Drohne. In Australien wird bereits Hundefutter an entlegene Farmen geliefert.

Essen soll appetitlich bleiben

Google-Mutter Alphabet testet Lieferung von Burritos per Drohne

Virginia - Der Google-Mutterkonzern Alphabet schickt seine Lieferdrohnen in den Härtetest: Noch in diesem Monat sollen die Protodrohnen des Alphabet-Projekts "Wing" heiße Burritos zustellen, wie Projektleiter Astro Teller am Donnerstag ankündigte. 

Die Herausforderung bestehe unter anderem darin, heiße Mahlzeiten in appetitlichem Zustand zu liefern, und das auch zur Mittagszeit, wenn plötzlich alle Hunger haben.

Heiße Mahlzeiten sollen appetitlich bleiben

Der Test findet auf einem Universitätsgelände im US-Bundesstaat Virginia statt - dort steht auch ein Imbissstand, an dem die Burritos der Fastfoodkette Chipotle zubereitet werden. Die Drohnen sollen hunderte Flüge binnen einiger Tage absolvieren, wie Teller mitteilte. "Wir wollen herausfinden, wie die Leute reagieren, wenn sie ein Päckchen per Luftfracht bekommen. Und wir wollen den Druck spüren, wenn unerwartete Ereignisse auftreten." So könnten die Entwickler sehen, was dafür nötig sei, eine "Flotte von Drohnen" zu beladen und zu dirigieren. "In künftigen Tests können wir andere Sachen dazunehmen, zum Beispiel Getränke", erklärte Teller. "Dann müssen wir größere Gewichte transportieren, und die Pakete müssen sorgfältig ausbalanciert werden."

Sicherheitsfragen bei den Tests im Fokus

Anfang August hatte die US-Regierung die Drohnen-Tests von Alphabet in Zusammenarbeit mit der Luftfahrtbehörde FAA angekündigt. Geprüft werden sollen Sicherheitsfragen, der Einsatz von Drohnen außerhalb des Blickfelds des Betreibers oder der Betrieb in geringer Höhe. Das Projekt "Wing" gehört zu den Zukunftsideen, an denen die Google-Mutter Alphabet arbeitet. Es war im Sommer 2014 vorgestellt worden und lieferte bereits testweise kleinere Objekte wie Bonbons, Wasserflaschen oder Hundefutter auf Farmen in Australien aus. Auch der Online-Riese Amazon arbeitet an der Paketauslieferung per Drohne. Unternehmen wie der US-Handelskonzern Wal-Mart oder der Internetkonzern Alibaba aus China interessieren sich ebenfalls für die Technologie.

afp

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