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Gerhard Gribkowsky

Gribkowsky: Ankläger bleibt hart

München - Die Hoffnung auf ein schnelles Prozess-Ende kann der frühere Boss der Bayern LB, Gerhard Gribkowsky, begraben. Die Ankläger lehnen einen Deal ab.

In seinem spektakulären Schmiergeld-Prozess wird es keinen „Deal“ geben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat es zwar ein Gespräch zwischen Anklägern und Verteidigern gegeben. Es seien aber lediglich Strafvorstellungen ausgetauscht worden. Nachgiebigkeit seitens der Anklage-Behörde werde es nicht geben: „Aus unserer Sicht stützt die Beweisaufnahme die Anklage“, zitiert Focus einen Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der frühere Chef der Bayern LB sitzt seit über einem Jahr in Untersuchungshaft. Dem 53-Jährigen wird der Prozess gemacht, weil er Formel-1-Chef Bernie Ecclestone zu Unrecht 66 Millionen Dollar überwiesen und dafür heimlich 44 Millionen Dollar Schmiergeld kassiert haben soll. An den bislang 30 Verhandlungstagen schwieg der promovierte Jurist. Bis Ende April dürfte der Prozess mindestens noch dauern.

tz

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