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Der Dax in Frankfurt ist auf Talfahrt.

Griechenland-Angst schickt DAX auf Talfahrt

Frankfurt/Main - Das Scheitern der griechischen Regierung bei der Begrenzung des Defizits auf das vereinbarte Ziel hat dem deutschen Aktienmarkt bis Montagmittag schwer zugesetzt.

Athen hatte am Vorabend eingeräumt, die Neuverschuldung dieses Jahr nicht auf 7,8 Prozent der Wirtschaftsleistung zurückschrauben zu können. Bereits die Märkte in Asien litten daraufhin unter der Zuspitzung der Griechenlandkrise.

Der DAX notierte gegen 12.30 Uhr mit einem Minus von 2,3 Prozent bei 5.377 Punkten. Der MDAX gab 2,2 Prozent ab auf 8.155 Zähler. Der TecDAX verlor 2,5 Prozent auf 646 Punkte.

Der Euro fiel angesichts der Sorgen um die Währungsunion auf den tiefsten Stand seit Mitte Januar. Die Gemeinschaftswährung notierte bei 1,3375 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs noch am Freitag bei 1,3503 festgelegt.

Im DAX litten Autowerte besonders stark, auch Finanztitel entwickelten sich unterdurchschnittlich. BMW traf es am heftigsten: Die Aktie verlor 6,8 Prozent auf 46,58 Euro. Volkswagen gaben 5,0 Prozent ab auf 95,06 Euro. Commerzbank fielen um 4,4 Prozent auf 1,82 Euro. Noch am besten standen Linde da, die 0,5 Prozent auf 100,25 Euro abgaben.

Im MDAX verloren Sky Deutschland mit einem Minus von 6,4 Prozent auf 1,81 Euro am stärksten. Südzucker stiegen um 2,8 Prozent auf 22,02 Euro.

Im TecDAX stürzten Centrotherm um 7,2 Prozent auf 14,45 Euro ab. Nordex gewannen 0,2 Prozent auf 3,73 Euro.

dapd

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