Bundesregierung verbietet Auftritt von Erdogan in Deutschland

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Ein erfreuter Chef der Eurogruppe ist nicht selbstverständlich: Jeroen Dijsselbloem (l.), hier mit Luxemburgs Finanzminister Pierre Gramegna, hat "gute Nachrichten" aus Griechenland. Foto: Olivier Hoslet

Griechenland bekommt neue Hilfs-Milliarden

Erst Reformen, dann Rettungsgelder - so lautet der Deal im Griechenland-Hilfspaket. Athen lieferte. Das krisengeschüttelte Land bekommt nun neue Unterstützung.

Brüssel (dpa) - Nach wochenlangen Verhandlungen zwischen Geldgebern und Athener Regierung gibt es grünes Licht für die Freigabe neuer Milliardenhilfen. Das berichtete Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem.

"Das sind gute Nachrichten", erklärte der Niederländer. "Ernsthafte Arbeit auf allen Ebenen hat sich ausgezahlt."

Der Euro-Rettungsschirm ESM werde am Montag die Auszahlung von zwei Milliarden Euro an Griechenland billigen, sagte Dijsselbloem. Dieses Geld ist für den Haushalt in Athen bestimmt.

Zusätzlich geht es noch um zehn Milliarden Euro, die schon länger als Finanzspritzen für griechische Banken reserviert sind. Die Kredite können nun vom Rettungsschirm ESM an Griechenland ausgezahlt werden, wenn die Banken frisches Geld brauchen und rechtliche Voraussetzungen erfüllt sind.

Am Freitag hatten die Finanzstaatssekretäre der 19 Euro-Staaten noch keine endgültige Einigung zu den Griechenland-Hilfen erzielt. Nun wurden dem Vernehmen nach in der Runde letzte Details geklärt. Die Euro-Finanzminister werden am Montag erneut über Griechenland beraten. Neue Entscheidungen werden aber laut Diplomaten nicht erwartet.

Das griechische Parlament hatte am Donnerstag im Eilverfahren ein neues Sparprogramm beschlossen und damit die Voraussetzung für die neuen Finanzhilfen geschaffen.

Das gesamte Rettungsprogramm hat einen Umfang von bis zu 86 Milliarden Euro. 13 Milliarden Euro Hilfsgelder waren bereits im August geflossen.

Erklärung Dijsselbloem - Englisch

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