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Finanzminister Euklid Tsakalotos. Foto: Petros Karadjias

Nach mehrtägigen Verhandlungen

Griechenland einigt sich mit Geldgebern

Im griechischen Schuldendrama gibt es einen Hoffnungsschimmer: Nach einem Verhandlungsmarathon steht eine grundsätzliche Einigung mit den Gläubigern. Sie sieht weitere harte Einschnitte für die Bevölkerung vor.

Brüssel (dpa) - Die Geldgeber Griechenlands haben offiziell bestätigt, dass sie sich mit den Behörden in Athen auf Voraussetzungen für die Auszahlung weiterer Finanzhilfen verständigt haben.

"Teams der EU-Kommission, des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM), der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) haben mit den griechischen Behörden eine vorläufige Einigung über ein Maßnahmenpaket zur Unterstützung des Aufschwungs in Griechenland erzielt", hieß es in einer Stellungnahme. Die griechischen Behörden hätten ihre Absicht bekräftigt, es zügig umzusetzen.

In den kommenden Wochen sollten jetzt weitere Gespräche zur Tragfähigkeit der griechischen Schulden geführt werden. Es gehe darum, eine "glaubwürdige Strategie" zu haben.

Zu den Details der Einigung äußerten sich die Geldgeber zunächst nicht. Nach Angaben aus Athen geht es um ein Sparpaket in Höhe von etwa 3,6 bis 3,8 Milliarden Euro. Geplant sind demnach unter anderem Rentenkürzungen von bis zu 18 Prozent vom 1. Januar 2019 an und eine Senkung des jährlichen Steuerfreibetrages von 8636 Euro auf 5681 Euro ab 1. Januar 2020.

Die Experten von EU-Kommission, EZB, ESM und IWF werden die vorläufige Einigung nun der Eurogruppe vorlegen. Erst mit deren Zustimmung kann weiteres Geld aus dem bis zu 86 Milliarden Euro schweren Hilfspaket an Athen ausgezahlt werden.

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