Griechenland-Hilfe: IWF fordert bessere Zusammenarbeit

Washington - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Länder der Eurozone zu einer stärkeren Zusammenarbeit aufgefordert.

“Der Schlüssel zum Erfolg ist die Stärke der Währungsunion“, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Bericht der Organisation.

Vor allem die gegenwärtige Schuldenkrise mancher Mitgliedstaaten erfordere ein entschlossenes gemeinsames Vorgehen. So müsse die “unproduktive Debatte“ über Umschuldungen oder andere Bedingungen für Finanzhilfen schnell enden, schrieb der Fonds, ohne konkret auf entsprechende Diskussionen über Unterstützungszahlungen für das hoch verschuldete Griechenland einzugehen.

Die Schuldensünder der Euro-Länder im Ranking

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Die Haushaltskrise in schwächeren EU-Ländern könne nicht nur den eigentlich guten ökonomischen Ausblick in der Eurozone selbst deutlich eintrüben, sondern auch negativ auf die auf die globale Wirtschaft ausstrahlen, warnte der IWF. Die Mitgliedsländer der Währungsunion müssten daher endlich ein Signal geben, alles zu tun, was nötig sei, um die Stabilität der Eurozone zu sichern.

Auch in anderen Punkten sei die Zusammenarbeit nicht ausgeprägt genug. So rief der IWF unter anderem nach einer weiteren Stärkung des Bankensektors und der Finanzaufsicht in Europa. Insgesamt sollten sich die Mitgliedsländer von der Vorstellung verabschieden, dass die europäische Wirtschaft “nationale Champions“ brauche. Stattdessen müssten die Arbeits-, Güter- und Dienstleistungsmärkte weiter verzahnt werden.  

dpa

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