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Griechenland hat sich 1,14 Milliarden Euro am Geldmarkt geliehen.

Athen plant "Sprung nach vorn"

Griechenland leiht sich kurzfristig neues Geld

Athen - Erneut sorgt Griechenlands finanzieller Zustand für Aufsehen: Um die Löcher im Haushalt zu stopfen, hat sich Athen nun 1,14 Milliarden Euro am Geldmarkt geliehen.

Griechenland hat sich kurzfristig am Geldmarkt 1,14 Milliarden Euro besorgt. Der Zinssatz für den sechsmonatigen Kredit beläuft sich auf 4,20 Prozent. Er lag damit zum August unverändert, als ein vergleichbarer Kredit aufgenommen wurde, wie die Schuldenagentur PDMA in Athen mitteilte.

Wie die Nachrichtenagentur dpa aus Kreisen des Finanzministeriums erfuhr, plant Athen nächstes Jahr „den großen Sprung nach vorn“: Erstmals sollen nach Ausbruch der schweren Finanzkrise dann größere Summen über längere Zeiträume am Kapitalmarkt ausgeliehen werden. Noch sei es jedoch verfrüht, zu sagen, wann genau das sein werde.

dpa

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