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Die Börse in Tokio.

Auch Euro-Kurs betroffen

Griechenland-Sorgen belasten Tokios Börse

Tokio - Das mögliche Ende des Sparkurses in Griechenland hat die Börse in Tokio am Dienstag belastet. Auch der Euro leidet unter der zugespitzten politischen Lage.

Der Nikkei-Index für 225 führende Werte fiel um 279,07 Punkte oder 1,57 Prozent und schloss bei 17 450,77 Zählern. Der breit gefasste Topix büßte 17,16 Punkte oder 1,2 Prozent auf 1407,51 Punkte ein.

Die Wahl eines neuen griechischen Staatspräsidenten war am Montag endgültig gescheitert. Aus der nun nötigen vorgezogenen Parlamentswahl könnte die europakritische Opposition Umfragen zufolge als Sieger hervorgehen. Damit könnte dem angeschlagenen Euroland ein Rückfall in alte Krisenzeiten drohen.

Der japanische Aktienmarkt startet wegen der Feiertage zum Jahreswechsel erst am kommenden Montag wieder.

Auch Euro leidet unter Griechenland

Der Eurokurs ist leicht gesunken und notiert damit so niedrig wie seit Mitte 2012 nicht mehr. Am Dienstagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2131 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,2197 Dollar festgesetzt.

Die erneute Zuspitzung der politischen Lage in Griechenland belaste die Gemeinschaftswährung, hieß es aus dem Handel. In dem von der Pleite bedrohten Land stehen vorgezogene Parlamentswahlen an, aus denen das Bündnis des Linkspolitikers Alexis Tsipras als Sieger hervorgehen könnte. Dieses Bündnis lehnt den Sparkurs der Regierung ab und hat unter anderem einen Schuldenschnitt für das Land gefordert.

Auch die Aussicht auf eine weitere Lockerung der EZB-Geldpolitik belastet den Euro. Experten gehen davon aus, dass die Notenbanker im kommenden Jahr zu breit angelegten Staatsanleihekäufen greifen, um das mickrige Wachstum in der Eurozone anzukurbeln.

dpa

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