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Ein Monitor zeigt in der Börse in Frankfurt am Main das Programm eines Nachrichtenkanals, in dem der griechische Premierminister Papandreou zu sehen ist. Im Hintergrund ist die DAX-Kurve zu sehen.

Griechenland-Sorgen halten deutsche Aktien in Atem

Frankfurt/Main - Die Sorgen um die Zukunft Griechenlands in der EU haben den deutschen Aktienmarkt am Donnerstag weiter in Atem gehalten.

Die EU hat ihre Milliarden-Hilfen bis zu einem “Ja“ der Griechen zum internationalen Hilfspaket eingefroren und Händler sprachen von neuerlicher Unsicherheit. Der Dax fiel zuletzt noch um 0,30 Prozent auf 5947 Punkte. Händler sprechen von Spekulationen, das Referendum könnte kippen. Der MDax drehte indes mit 0,66 Prozent ins Plus auf 8914 Punkte, der TecDax gewann 0,65 Prozent auf 687 Punkte.

Nichts geht mehr: Griechenland streikt gegen Sparzwang

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Trotz der zunächst mit Enttäuschung aufgenommenen Zahlen gehörten Metro-Aktien mit einem moderaten Plus von 0,79 Prozent auf 33,80 Euro zu den besseren Werten im Dax. MAN-Titel sprangen mit einem Aufschlag von rund 5 Prozent auf 66,26 Euro an der Dax-Spitze. Händler begründeten dies mit einer Genehmigung chinesischer Wettbewerbsbehörden, die VW nun den Weg für die Übernahme der Mehrheit an dem Lkw-Hersteller frei mache. Nach Zahlen gehörten ferner BMW, Metro und HeidelbergCement zu den Gewinnern.

dpa

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