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Nach zwei Tagen Streik haben in Griechenland nur noch etwa 15 Prozent der Tankstellen Treibstoff.

In Griechenland wird der Sprit knapp

Athen - In Griechenland kommt es wegen eines Streiks der Tankwagenfahrer zunehmend zu Engpässen bei der Versorgung mit Benzin und Diesel.

Nach zwei Tagen Streik hatten nach Angaben des Verbandes der Tankwarte nur noch etwa 15 Prozent der Tankstellen Treibstoff. “Schlimm“ sei die Situation für Touristen, die mit ihren Wohnmobilen vor allem in Nordgriechenland steckengeblieben seien, weil sie kein Benzin mehr finden, berichtete das Staatsradio am Dienstag.

Vor den wenigen Tankstellen, die noch Sprit hatten, bildeten sich am Dienstag lange Warteschlangen, wie das Fernsehen zeigte. Hoteliers nannten den Streik einen “Gnadenschuss für den ohnehin wegen der Wirtschaftskrise leidenden griechischen Tourismus“. Zudem laufe der Streik ausgerechnet zu einer Zeit, wo die meisten Griechen in den Urlaub fahren.

Die skurrilen Begründungen für steigende Benzinpreise

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Die Besitzer und Fahrer der rund 30 000 Tank- und Lastwagen Griechenlands protestieren mit dem Ausstand gegen die von der Europäischen Union (EU) verordnete sogenannte Öffnung geschlossener Berufe. Eine Lizenz für einen Last- oder Tankwagen kostet in Griechenland je nach Größe des Wagens 100 000 bis 300 000 Euro. Lizenzen sind seit fast 40 Jahren in Griechenland nicht mehr ausgegeben worden. Aus diesem Grund steigt der Wert einer Tank- oder Lastwagenlizenz immer mehr. Dies soll stufenweise in den kommenden drei Jahren nach einem Gesetzesentwurf durch die Ausgabe neuer Lizenzen abgeschafft werden.

dpa

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